Montag, 2. Juni 2014

Speichersdorf. (hia) "Solche Männer üben ihre Ehrenämter zuverlässig und ausdauernd aus, sind immer hilfsbereit und wirken weit und nachhaltig über ihr Privatleben hinaus in die Gesellschaft hinein." Mit diesen Worten würdigte Landrat Hermann Hübner (Mitte) das ungewöhnliche Engagement des Kirchenlaibacher Urgesteins Heinz Semba. 
24 Jahre stand der heute 69-Jährige der Kirchenlaibacher dem Soldaten- und Kriegerverein vor, hat er sich als „erster Diener“ des Vereins unermüdlich für die Belange der Kameradschaft eingesetzt. Stets war er bestrebt, jüngere Kameraden für den Verein zu gewinnen und so den Fortbestand der Kameradschaft zu sichern. In seiner Amtszeit wurde der Verein eine tragende Säule des Gemeindelebens. Maibaumaufstellen und Dorffest sind zwei
Beispiele, dass er stets die Kooperation mit den anderen Ortsvereinen gepflegt und gesucht hat. Auch Motor und Mentor neuer Ideen ist Semba er gewesen wie der mittlerweile achte, überregional bekannte Kirchenlaibacher-Crosslauf beispielhaft zeigt. Überregional im BSB war Semba seit 1989 in der Kreisvorstandschaft aktiv. Die Kirchenlaibacher Kameraden
würdigten seine Verdienste 2012 mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden. Der Bayerische Soldatenbund zeichnete ihn als 358. Inhaber des Großkreuzes aus. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung verlieh der Landkreischef dem Ehrenvorsitzenden der Krieger- und Soldatenkameradschaft das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt. Mit dabei Bürgermeister Rudi Heier (links), der Kreisvorsitzende der Kemnather Soldaten- und Kriegerkameradschaften Thomas Semba und Kirchenlaibacher Kriegerchef Marcus Köppel (von rechts).



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